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In der unvergleichlichen Geschichte des Alten Ägypten wurden unzählige Bauwerke erschaffen, die bis heute Zeugnis davon geben, wie die Ägypter ihren steten Bezug zur Göttlichkeit und kosmischen Mystik ausdrückten. Großartige Tempel, riesige Säulenhallen, kolossale Statuen und ebenso prächtige Bauwerke erzählen davon
Ägyptische Tempel haben gar nichts mit christlichen Kirchen oder islamischen Moscheen gemeinsam. Ebensowenig wurde darin gebetet. Altägyptische Tempel waren Wohnungen der Götter (altägyptisch: hut netscher), die in ihrem Haus auf Erden gegenwärtig existierten, um von hier aus den Bestand der Schöpfung zu garantieren. Der Tempel symbolisierte deshalb verkleinert die Welt, die, aus dem Chaos entstanden, sich beständig gegen das Dunkle behaupten musste.
Abb. rechts: Teil des Pylons vom Tempel Philae.
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