|
Bastet war die katzenköpfige Herrin von Bubastis. Ursprünglich wohl eine Lokal- und Löwengöttin und später »die gewaltige Herrin von Bubastis« im Delta. Zusammen mit ihrem Gegenstück Sachmet, charakterisiert sie die göttliche Wesenheit zwischen Furcht und Liebe. Verehrt wurde sie hauptsächlich von den Königen der 22. Dynastie, die sich in Bubastis niedergelassen hatten und dann sowieso in der Spätzeit.
|
|
Bastet galt in der Mythologie als Tochter des Sonnengottes Re und sie konnte mit dem "Auge des Re" gleichgesetzt werden. Verschiedene Göttinnen, die als Verkörperung dieses Auges galten, nahmen somit Katzengestalt an; beispielsweise Hathor, Tefnut oder auch Neith.
Bastet vereinigt in sich die Charakteristika Furcht erregender Göttinnen, besonders der Löwin Sachmet. Es scheint den alten Ägyptern so schwer gefallen zu sein, diese beiden Göttinnen zu unterscheiden, dass sie von beiden als ein- und derselben Gottheit sprachen: freundlich und friedfertig als Bastet und Furcht erregend und zerstörerisch als Sachmet.
Maahes galt als Sohn der Bastet (bzw. auch der Sachmet). Maahes war ein Kriegsgott und wurde daher häufig mit anderen Kriegsgöttern assoziiert. Darüber hinaus war er der Wächter heiliger Orte, der die Feinde angreift und vernichtet. Er trägt Messer, welche er zur Vernichtung der Feinde benötigte.
|